Windows 8

Funktionen von Windows 8

Neue Benutzeroberfläche
Metro heißt die neue Benutzeroberfläche von Windows 8. Wie schon beim mobilen Betriebssystem Windows Phone 7 oder bei der Spielekonsole Xbox 360 gibt es keine Programm-Icons mehr, sondern nur noch große farbige Kacheln, die auch Live-Informationen des jeweiligen Programms anzeigen können. Die Bedienung ist analog zu Phone 7 für Finger und Touchscreen optimiert; Tastatur und Maus können aber weiter genutzt werden. Wegen der neuen mobilen Ausrichtung läuft Windows 8 zukünftig auch auf energiesparenden ARM-Prozessoren, die vor allem in Smartphones oder Tablets zum Einsatz kommen.

Schnellerer Start
Das Betriebssystem startet wesentlich schneller als alle Vorgängerversionen. Das liegt daran, dass das System beim Herunterfahren Teile des Arbeitsspeichers auf der Festplatte ablegt. Damit entfällt das neu Laden der Treiber, was den Start um einiges schnell macht. Die Systemvoraussetzungen für Windows 8 sind deshalb nicht höher als jene für Windows 7.

Neuer Windows-Explorer
Der Windows-Explorers erhält ein Menüband, wie es Anwender bereits von Office 2007 oder 2010 kennen. Damit will Microsoft ein Hangeln durch Kontext- oder Untermenüs verhindern und wichtige Befehle schneller erreichbar machen.

Verbesserte Datenübertragung
Das Kopieren oder Verschieben von Dateien lässt sich in Windows 8 pausieren, auch bei der Datenübertragung über das Netzwerk. Auf diesem Weg lässt sich beim Kopieren von größeren Dateien der Kopiervorgang fortsetzen wenn die Netzwerkverbindung verlorengeht. Auch wenn während des Kopierens die Netzwerkbandbreite stark eingeschränkt ist, ist kurzzeitiges Pausieren nützlich, um andere Aufgaben zu priorisieren. Außerdem zeigt der Kopierdialog wesentlich mehr Informationen an, zum Beispiel den aktuellen Netzwerkdurchsatz.

Minianwendungen werden zu Widgets
Die schon bekannten Minianwendungen aus Windows Vista und 7 hat Microsoft ebenfalls überarbeitet. Die sogenannten Widgets synchronisieren sich auf allen Windows-8-Endgeräten, an denen sich der Nutzer anmeldet. Microsoft will die Installation der im Marketplace erhältlichen Minianwendungen weiter vereinfachen und so populärer machen.

Mehr Sicherheit
Windows 8 soll außerdem wesentlich sicherer als seine Vorgänger sein. Dazu unterstützt das neue OS die neue Secured-Boot-Funktion des UEFI-Systems, das bei neuen Rechnern nach und nach das klassische BIOS ablöst. Auf diese Weise will Microsoft verhindern, dass sich Viren bereits beim Starten des Betriebssystems einnisten. Außerdem legt Windows 8 wichtige Daten nach dem Start in zufälligen Bereichen im Arbeitsspeicher ab. Diese Technik soll verhindern, dass Angreifer Systemdaten aus dem Arbeitsspeicher auslesen können.

Teil des OS ist ebenfalls der Windows-Defender. Die neue Version kann auch Viren finden, nicht nur Spyware wie in den Vorgängerversionen. Der sogenannte Smartscreen-Filter des Internet Explorer 10 in Windows 8 soll verhindern, dass gefährliche Programme ins OS einsickern können. Der Filter im Internet Explorer 9 schützt den PC bisher nur vor Angreifern aus dem Internet, nicht vor lokal installierten Programmen.

Verschlüsselung beschleunigt
Die Verschlüsselungstechnologie Bitlocker ist weiter enthalten, wurde aber beschleunigt. Die neue Version verschlüsselt Festplatten nach und nach und beginnt mit beschriebenen Teilen der Festplatten, was die Geschwindigkeit erhöht.

Überarbeitete Wiederherstellungsfunktion
Über die Reparaturoptionen beim Booten oder über die Installations-DVD können Anwender das komplette OS oder Daten schneller und einfacher als bislang wiederherstellen. Die Funktion kann Windows auch wieder in den Fabrikzustand zurückversetzen oder eigene Daten löschen. Die neue Funktion soll auch weniger erfahrenen Anwendern ermöglichen, ihr System wiederherzustellen und Daten zu sichern.

Alte Programme in Windows 8 nutzen
Für Anwender, die einen virtuellen Windows-XP-Computer in Windows 8 betreiben möchten, um alte, nicht kompatible Anwendungen weiter nutzen zu können, hat Microsoft eine Lösung parat: die Virtualisierungstechnologie Hyper-V. Bei der Umgebung, die bisher nur für Serverlösungen zur Verfügng stand, handelt es sich um den Nachfolger von Virtual PC. Alle Sprachen für alle Benutzer
Alle Benutzer werden in der Lage sein, zusätzliche Sprachpakete herunterzuladen. Dazu ist dann nicht mehr wie bei Windows 7 eine spezielle Version (Enterprise, Ultimate) notwendig.

Bilder und Videos zu Windows 8

Windows 8 Startmenü
Windows 8 Rubrik Apps
Windows 8 Kopierdialog
Windows 8 Desktop
Windows 8 Dateimanager
Windows 8 Einstellungen


Systemvoraussetzungen von Windows 8

Prozessor

1-GHz-Prozessor oder höher mit 32 Bit (x86) oder 64 Bit (x64)

Arbeitsspeicher

1 GB RAM (32-Bit) oder 2 GB RAM (64-Bit)

Festplattenspeicher

16 GB verfügbarer Festplattenspeicher (32-Bit) oder 20 GB (64-Bit)

Anzeige

DirectX 9-Grafikgerät mit WDDM 1.0- oder höherem Treiber

Peripherie

DVD-Laufwerk für Installation